{"id":34,"date":"2020-04-25T08:04:11","date_gmt":"2020-04-25T06:04:11","guid":{"rendered":"https:\/\/relaunch2.thrimor.at\/index.php\/religionen\/"},"modified":"2022-02-09T15:05:55","modified_gmt":"2022-02-09T14:05:55","slug":"religionen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.thrimor.at\/index.php\/hintergruende-it\/religionen\/","title":{"rendered":"Religionen"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Glaubenssystem der Canthari<strong>&nbsp;<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Seit Jahrhunderten ist der dominante Glaube in Thrimor der an die vier Elementarherren, gelehrt und gestiftet von den alten <a href=\"https:\/\/www.thrimor.at\/index.php\/hintergruende-it\/religoese-praxis\/\">Magierpriestern <\/a>der Canthari. Auch wenn neben den Canthari auch der Textorianerorden &#8211; gewisserma\u00dfen eine Abspaltung der Canthari &#8211; stark geworden ist, sind sie die einzige m\u00e4chtige religi\u00f6se Institution in Thrimor, die Grundfeste, auf die der Glauben baut.<\/p>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich werden von den <a href=\"https:\/\/www.thrimor.at\/index.php\/hintergruende-it\/gilden-und-zuenfte\/\">Canthari <\/a>nur vier G\u00f6tter offiziell geduldet: die vier Elementarherren. Dazu gesellen sich \u2013 regional und nach Stand unterschiedlich \u2013 noch einige andere G\u00f6tter, die im Volkstum verehrt werden. Insgesamt sind die Thrimorer recht offen, was den Umgang mit anderen Religionen angeht. Das zeigt sich auch in der Verehrung ihrer verschiedenen G\u00f6tter.<\/p>\n\n\n\n<p>Die vier Elementarherren sind dabei keine ungreifbaren, transzendenten G\u00f6tter, die nur von entr\u00fcckten Eremiten erreicht und von hochgebildeten Professoren erfasst werden k\u00f6nnen. Sie sind das Wasser, das unseren Durst l\u00f6scht, die B\u00e4ume, die uns Schatten spenden und der Schild, der uns sch\u00fctzt. Wenn ein Thrimorer etwa Reyas Segen erbitten will, kann er einen Priester um seinen Segen bitten, er kann sie aber auch selber anflehen, indem er sich ein St\u00fcckchen Erde mit der Linken an die Stirn presst und sie im stummen Gebet um ihren Beistand ansucht; oder er kann aus Wurzeln und Bl\u00e4ttern einen Armreif flechten, den er einem Geliebten mit auf den Weg gibt (und vielleicht noch mit Federn schm\u00fcckt, um auch Eras, den Schutzpatron der Reisenden, gewogen zu stimmen).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/MG_8198-683x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-920\" width=\"546\" height=\"819\" srcset=\"https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/MG_8198-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/MG_8198-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/MG_8198-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/MG_8198-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/MG_8198.jpg 1067w\" sizes=\"auto, (max-width: 546px) 100vw, 546px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Dennoch gibt es zwei Gruppen in Thrimor, die den G\u00f6ttern n\u00e4her stehen als die gemeine Bev\u00f6lkerung. Das sind zum einen die <a href=\"https:\/\/www.thrimor.at\/index.php\/hintergruende-it\/magie\/\">Cantharischen Magier<\/a>. Der Orden der Canthari erforscht schon seit hunderten von Jahren, wie man auf die Ebenen der Elementarg\u00f6tter durch den Schleier zugreifen kann. Die Zauberer des Cantharischen Ordens nutzen die Kraft der Elemente, um dem Volk Thrimors bei diversen Aufgaben des t\u00e4glichen Lebens zu helfen und die Gardisten des Landes im Kampf zu unterst\u00fctzen. Auch so manche magische Gegenst\u00e4nde haben den Weg von der Cantharischen Akademie in das allt\u00e4gliche Leben der Bev\u00f6lkerung gefunden. Ein Beispiel daf\u00fcr ist der sehr weit verbreitete Taschendrache, ein kleiner h\u00f6lzerner oder metallener Stift mit einem Kn\u00f6pfchen, der eine kleine Flamme erzeugt. Taschendrachen werden vor allem zum Anz\u00fcnden von Kerzen und Pfeifen verwendet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Orden der Textorianer<\/h3>\n\n\n\n<p>Anders als die Magier, deren Fokus auf der Beherrschung der M\u00e4chte liegt, die die G\u00f6tter den Thrimorern geschenkt haben, sehen sich die textorianischen <a href=\"https:\/\/www.thrimor.at\/index.php\/hintergruende-it\/religoese-praxis\/\">Priester <\/a>eher als Vermittler. Sie sind &#8211; auch im Unterschied zu den Magiern &#8211; nicht auf eine einzelne Gottheit spezialisiert. F\u00fcr einen Priester besteht die Einzigartigkeit der Sch\u00f6pfung gerade in der Verwobenheit der Elemente. Priester streben nicht nach Macht, sondern danach, den Willen der G\u00f6tter zu verstehen und ihren Sch\u00fctzlingen zu deuten. Laien sprechen ihre Priester mit &#8222;Mentor&#8220; an, was soviel wie &#8222;Lehrer&#8220; bedeutet. Als Zeichen dieses Anspruchs tragen Priester eine sogenannte Corona, einen Stirnreif mit vier Zacken, die die Elementarg\u00f6tter symbolisieren. Diese Corona besteht niemals aus Edelmetallen und ist nie mit Edelsteinen geschm\u00fcckt, sondern besteht aus einfachen Materialien wie Holz, Bein oder Eisen. Das soll ausdr\u00fccken, dass Priester zwar \u00fcber ihrem Volk stehen, aber es nicht beherrschen oder zu beherrschen streben. Der Priester w\u00e4hlt ein Leben der Bescheidenheit und des Dienstes.<\/p>\n\n\n\n<p>Magier und Priester haben sich aus gemeinsamen Wurzeln entwickelt. So mag es auch niemand wundern, dass neben der Cantharischen Akademie die Cantharische Basilika steht. Diese ist die gr\u00f6\u00dfte St\u00e4tte der \u00f6ffentlichen Glaubensbezeugung an die Elementaren G\u00f6tter in Thrimor. In Stein gehauene Abbilder der vier G\u00f6tter zieren das Zentrum der Basilika und erlauben jedem gl\u00e4ubigen Anh\u00e4nger der Elemente die Anbetung der Sch\u00f6pfer. In jeder der gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dte des Landes befindet sich zumindest ein Tempel zur Huldigung der Elemente und in den l\u00e4ndlichen Regionen haben die Bauern meist auch h\u00f6lzerne Ornamente angefertigt, die mit Runen beschriftet sind, von einem textorianischen oder seltener cantharischen Priester geweiht wurden und als Abbild der G\u00f6tter dienen. Weiters gibt es vier cantharische Kl\u00f6ster in Thrimor: zwei Kl\u00f6ster des Incendius, die zugleich Bollwerke sind, in die sich das Volk zur\u00fcckziehen kann, wenn es angegriffen wird, ein Kloster der Reya, zugleich ein Hospiz, in dem Arme und Kranke aufgenommen, behandelt und gen\u00e4hrt werden, sowie ein Kloster der Lyva, in das Reisende von Nah und Fern kommen, um ihre Krankheiten im heilenden Wasser zu kurieren. Lediglich ein Eras-Kloster gibt es nicht, denn von den Priestern und M\u00f6nchen des Eras wird erwartet, dass sie ein Leben auf Wanderschaft verbringen und nicht in den engen Kammern steinerner Hallen. Auch die Textorianer haben mittlerweile acht Kl\u00f6ster erbaut: das Donnereichenkloster, Orkenwacht, Corona, Birkentor, Morgenr\u00f6te, das Sonnenhangkloster, Traute Einkehr und seit kurzem Neue Hoffnung.<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr dazu, wie die Religion gelebt wird, findest du unter <a href=\"https:\/\/www.thrimor.at\/index.php\/hintergruende-it\/religoese-praxis\/\">Religi\u00f6se Praxis<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/MG_1716-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-922\" srcset=\"https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/MG_1716-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/MG_1716-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/MG_1716-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/MG_1716.jpg 1404w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"spoiler-wrap\">\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-head folded\">Urspr\u00fcnge<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-body\">Die Cantharischen Thaumaturgen waren \u2013 nicht un\u00e4hnlich den Druiden \u2013 Mystiker und sahen sich als Vermittler zwischen den Welten. Gleichzeitig forschten sie auch wissbegierig nach den Geheimnissen der Magie, die die Elementarg\u00f6tter ihnen zur Waffe gaben, um sie besser verstehen und nutzen zu k\u00f6nnen. Bis nach etwa zwei Jahrhunderten Malleus der Weber kam und alles ver\u00e4nderte.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Glaube an die vier Elementarherren ist schon \u00fcber achthundert Jahre alt. Damals haben vier Propheten namens Creyon, Narn, Thyssa und Rina die Sch\u00f6pfung durch die vier Elementarg\u00f6tter <a href=\"https:\/\/www.thrimor.at\/index.php\/hintergruende-it\/religionen\/\">Eras, Reya, Incendius und Lyva <\/a>gepriesen. Der Glaube an die Elemente \u2013 den Initialien, C, N, Th und R nach Canthari genannt \u2013 verdr\u00e4ngte den Glauben an die <a href=\"https:\/\/www.thrimor.at\/index.php\/hintergruende-it\/religionen\/\">Uralten G\u00f6tter <\/a>so gr\u00fcndlich, dass es heute nur mehr wenige versprengte Druiden und Waldl\u00e4ufer gibt, die ihre vormaligen G\u00f6tter noch nicht abgelegt haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Malleus, ein Weber \u00e4rmlicher Herkunft, ist der f\u00fcnfte Prophet und der Gr\u00fcnder der Religion, wie sie heute von den Priestern vorrangig gelebt wird. Er kritisierte scharf, dass die meisten der cantharischen Magier sich haupts\u00e4chlich einem Gott verschrieben. Seine Lehre besagt, dass nicht jeder Gott f\u00fcr sich, sondern das Zusammenwirken und die Harmonie aus den Kr\u00e4ften der Elemente das Leben erst ausmache. Wie aus einzelnen F\u00e4den nur ein Tuch entstehen kann, wenn sie miteinander verwoben werden, ist auch eine Welt, in der die Elemente nicht miteinander verwoben sind, eine tote W\u00fcste. Sein Magnum Opus, <em>Der f\u00fcnfte Weg<\/em>, ist die Bibel der heute wirkenden Priester. In ihm ist festgelegt, dass kein Geweihter sich einem einzelnen Gott verschreiben darf (auch wenn er nat\u00fcrlich eine besondere Hingabe zu einem Gott entwickeln kann), sondern stets nach der Vereinigung der Prinzipien der vier Elemente und dem Weg der Mitte streben soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein gro\u00dfer Teil der Canthari folgte nicht Malleus\u2018 Weg. Vielen, die einen eher spirituell-mystischen Zugang zu den G\u00f6ttern hatten und sich als Vermittler zwischen den Menschen und den G\u00f6ttern, die als Kr\u00e4fte der Natur begriffen werden, sahen, sprach Malleus der Weber aber aus der Seele. Nach seinem Tod gr\u00fcndete seine Sch\u00fclerin Rilia den Textorianer-Orden (von <em>Textor<\/em>, \u201eWeber\u201c in der Gelehrtensprache). Diejenigen aber, die einen eher pragmatischen, wissenschaftlichen oder schlichtweg machtbewussten Zugang zu den Kr\u00e4ften der Elemente hatten oder aber sich einem der G\u00f6tter so eng verbunden f\u00fchlten, dass sie die anderen nicht auf dieselbe Stufe heben konnten, haben sich der Bewegung nicht angeschlossen. Ihre Nachfolger nennt man heute noch immer Canthari oder cantharische Magier. Die Textorianer und die Canthari trennt so viel, wie sie verbindet: Sie glauben an dieselben G\u00f6tter und feiern dieselben Feste, aber w\u00e4hrend die Canthari die Textorianer als verweichlicht ansehen und nicht verhehlen, dass sie zu ihrem gew\u00e4hlten Gott eine tiefere und machtvollere Verbindung sp\u00fcren als es die Pfaffen je werden, sehen die Textorianer die Canthari oft als zur\u00fcckgebliebene, machthungrige Hexer, die das wahre Wesen der Quelle ihrer Macht sch\u00e4ndlich verkennen. Als verschiedene Religionen kann man die beiden Zug\u00e4nge aber nicht sehen. Die Glaubensunterschiede zwischen einem spirituellen Canthari, der sich als Lehrer und Vermittler sieht, und eine besondere N\u00e4he zu den G\u00f6ttern f\u00fchlt, und einem Textorianer-Priester, der zu einem der G\u00f6tter eine besondere N\u00e4he sp\u00fcrt, sind flie\u00dfend.<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die vier Elementarherren<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Elementarg\u00f6tter werden sowohl von den Canthari als auch von den Textorianern als ihre G\u00f6tter verehrt.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><em>Lyva<\/em> (Wasser)<\/h5>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"480\" height=\"264\" src=\"https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Wasser.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-890\" srcset=\"https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Wasser.jpg 480w, https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Wasser-300x165.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wasser ist der Quell des Lebens und so ist auch Lyva die G\u00f6ttin des Lebens (au\u00dfer in manchen l\u00e4ndlichen Bereichen, wo der Glaube an Eluviel fortexistiert). Sie durchdringt alle Bereiche, die mit dem menschlichen Leben zu tun haben: bei der Geburt wird das Kind \u201egetaucht\u201c, d.h. in ein Tauchbecken gegeben, wo der Segen Lyvas auf es herabbeschworen wird. Bei einer Eheschlie\u00dfung steigt das junge Paar gemeinsam in ein Becken oder einen Bach und wenn eine Freundschaft f\u00fcrs Leben geschlossen wird, trinkt man aus einem Becher (allerdings nur Wasser im weitesten Sinn \u2013 das darf dann ruhig auch ein wenig veredelt sein). Die Cantharer rufen Lyva an, wenn es um die Heilung von kranken Menschen und Tieren geht, Heiltr\u00e4nke werden mit ihrer Kraft beseelt. Heiler sind oft Anh\u00e4nger der Lyva. Im privaten Alltag richtet man Gebete an sie, wenn es um Blessuren und gr\u00f6\u00dfere und kleine Krankheiten geht oder Kinderwunsch besteht. Dar\u00fcber hinaus ist Lyva nat\u00fcrlich auch die Hauptg\u00f6ttin der Fischer und der Bootsm\u00e4nner.<\/p>\n\n\n\n<p>Redensarten: \u201elebendig wie Lyva\u201c = quicklebendig<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eeiner Frau Lyvas Segen schenken\u201c = sie schw\u00e4ngern \/ mit ihr schlafen<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><em>Incendius (Feuer<\/em>)<\/h5>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"324\" height=\"470\" src=\"https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Feuer.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-889\" srcset=\"https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Feuer.jpg 324w, https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Feuer-207x300.jpg 207w\" sizes=\"auto, (max-width: 324px) 100vw, 324px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Incendius verschlingt, was sich ihm entgegenstellt, kann aber auch w\u00e4rmend und heilsam sein. Ein Leben ohne Incendius ist nicht denkbar, doch seine Hauptaufgaben sind der Krieg und der Tod. Tote werden in Thrimor feuerbestattet. Gerade in letzter Zeit ist die Weisheit des Gottes best\u00e4tigt worden, denn durch die Feuerbestattung verhindert Incendius, dass die Leichen wiederauferstehen k\u00f6nnen, was einen sicheren Schutz vor Untoten darstellt. Eine Seele, die auf diese Weise verbrannt wurde, ist rein von S\u00fcnden und geht zum Feuergott, wo sie sich dem Heerband Incendius\u2018 anschlie\u00dft, in seinem g\u00f6ttlichen Leib aufgeht, um die D\u00e4monen zu vertilgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Entsprechend sind die beiden wichtigsten Incendius-Dienste die Feuerbestattung und das Feueropfer: bei Letzterem werden Geschenke oder ein Teil der Kriegsbeute Incendius \u00fcbergeben, um ihn f\u00fcr eine Schlacht oder einen Krieg gewogen zu stimmen. Incendius ist der Hauptgott der Armeen und einer der beiden wichtigsten G\u00f6tter der Thrimorer Garde.<\/p>\n\n\n\n<p>Redensarten: \u201ejemanden zu Incendius schicken\u201c = \u201ejemanden t\u00f6ten\u201c (nur gegen\u00fcber Gl\u00e4ubigen)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201evon Incendius gesegnet sein\u201c = \u201eein mutiger\/starker Krieger sein\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201ew\u00fcten wie Incendius\u201c = \u201ewie ein hei\u00dfes Messer durch Butter seine Feinde niederm\u00e4hen\u201c<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><em>Reya (Erde<\/em>)<\/h5>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Erde.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-883\" width=\"393\" height=\"412\" srcset=\"https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Erde.jpg 423w, https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Erde-286x300.jpg 286w\" sizes=\"auto, (max-width: 393px) 100vw, 393px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Erde birgt die Pflanzen und damit die Nahrungsgrundlage aller. Reya ist zust\u00e4ndig f\u00fcr die Fruchtbarkeit der Felder und des Viehs. Sie ist damit die Hauptg\u00f6ttin der Bauern, der einmal im Fr\u00fchling und einmal im Herbst ein Fest geweiht ist (1. Anrufung, um sie um ein fruchtbares Jahr zu bitten und 2. Erntedank). Sie ist die lebensspendende Mutter.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig ist Reyas Leib \u2013 das <a href=\"https:\/\/www.thrimor.at\/index.php\/hintergruende-it\/einfuehrung\/\">Gebirge <\/a>\u2013 die Lebensgrundlage Thrimors. Sie sch\u00fctzt sie vor Feinden und beherbergt sie in ihrem Leib. Reya wird daher auch bei allen defensiven Akten angerufen: wird eine Festung oder Wehranlage eingeweiht, wird Reya geopfert. Viele Soldaten und Gardisten ritzen das Zeichen Reyas irgendwo in ihre Schilde, die damit die zweite wichtige Gottheit darstellt. Man glaubt, Reya und Incendius seien Gemahlin und Gemahl, was man an vielen Verbindungen sieht (z.B. Schwert und Schild, oder Feuer und Stahl bei der Schmiedekunst, etc.)<\/p>\n\n\n\n<p>Bei D\u00fcrre, Unwetter oder dergleichen werden Reya Opfer gebracht, um sie wieder gn\u00e4dig zu stimmen. Gerade im l\u00e4ndlichen Bereich ist es \u00fcblich, in Brotlaibe das Zeichen Reyas einzuarbeiten.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><em>Eras (Luft<\/em>)<\/h5>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Luft-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-925\" width=\"452\" height=\"452\" srcset=\"https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Luft-1.jpg 552w, https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Luft-1-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Luft-1-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 452px) 100vw, 452px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Eras ist ein launischer Gott. Er wird f\u00fcr St\u00fcrme und Gewitter verantwortlich gemacht, treibt aber auch die Wolken herbei, um auf Reyas Leib herabzuregnen und sie fruchtbar zu machen (auch den Thrimorern f\u00e4llt auf, dass Reyas Leib Fr\u00fcchte tr\u00e4gt, wenn er sie mit ihrem Samen besprenkelt; dummerweise ist Reya eigentlich mit Incendius verheiratet; wenn sie in flagranti erwischt werden, feuert dieser Blitze herab, um seine Frau zu z\u00fcchtigen).<\/p>\n\n\n\n<p>Eras ist aber auch der Gott der Schutzpatron der Reisenden und der Gott der Wege und damit des Schicksals im Allgemeinen. Eras wird angerufen, wenn man nicht sicher ist, welche Entscheidung die richtige ist oder wie man sein Leben f\u00fchren soll. Besondere Verehrung geb\u00fchrt ihm vor allem, wenn man eine l\u00e4ngere Reise tut. Gerade die wenigen Seefahrer, die es in j\u00fcngster Zeit in Thrimor gibt, bieten ihm regelm\u00e4\u00dfig Opfer, um ihn gn\u00e4dig zu stimmen. Freilich zeigen diese Opfergaben nur sehr zuf\u00e4lligen Erfolg.<\/p>\n\n\n\n<p>Redensarten:<br>\u201evon Eras gek\u00fcsst sein\u201c = \u201eleichtsinnig sein, tun, was einem gerade einf\u00e4llt\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201evom Winde verweht\u201c = \u201eauf einer langen Reise\u201c<\/p>\n\n\n\n<div class=\"spoiler-wrap\">\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-head folded\">andere G\u00f6tter und Religionen<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-body\"><\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><em>Heki \u2013 das g\u00f6ttliche Chaos, der chaotische Gott<\/em><\/h5>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Heki.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-886\" width=\"181\" height=\"286\" srcset=\"https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Heki.jpg 331w, https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Heki-190x300.jpg 190w\" sizes=\"auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px\" \/><figcaption>Zeichen von <em>Heki <\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Nicht offizielle Lehrmeinung, im Volksglauben aber relativ stark als \u201ef\u00fcnfter Sternzacken Thrimors\u201c gehandelt. Weder m\u00e4nnlich noch weiblich, weder gut noch b\u00f6se, ist er\/sie\/es ein unzuverl\u00e4ssiger Gott, von dem man sich gleichzeitig alles M\u00f6gliche erw\u00fcnschen kann. Das Schicksal f\u00e4llt in Hekis Dom\u00e4ne: Wer mit dem Schicksal hadert, gibt ihm\/ihr die Schuld, wer einen besonderen Wunsch hat, opfert Heki bzw. betet zu ihm. Dar\u00fcber hinaus tr\u00e4gt der Glaube ganz eigent\u00fcmliche Bl\u00fcten. So glaubt man, dass Heki sich besonders oft unters Volk mischt und als Reisender an jemandes T\u00fcre klopft. Gerade am Land ist es deswegen besonders wichtig, Fremden stets mit viel Gastfreundschaft entgegenzutreten, weil Heki die belohnt, die ihm\/ihr Gutes tun und die anderen bestraft. Wahrsager und Bettler klammern sich an Heki, doch selbst zu ehrgeizige Adelsburschen h\u00e4ngen dem Glauben an \u2013 und tun damit einen Schritt in die Richtung des Chaos, auf die Gefahr hin, den Einfl\u00fcsterungen von D\u00e4monen zu erliegen.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><em>Lorem und Eluviel<\/em><\/h5>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Screen-1024x542.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-926\" width=\"562\" height=\"297\" srcset=\"https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Screen-1024x542.png 1024w, https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Screen-300x159.png 300w, https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Screen-768x407.png 768w, https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Screen.png 1171w\" sizes=\"auto, (max-width: 562px) 100vw, 562px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Lorem und Eluviel sind sehr alte Gottheiten \u2013 m\u00f6glicherweile sind sie sogar aus dem Glauben an die Uralten entstanden. Die <a href=\"https:\/\/www.thrimor.at\/index.php\/hintergruende-it\/gilden-und-zuenfte\/\">Canthari<\/a> hatten recht effizient daf\u00fcr gesorgt, dass der Glaube weitgehend in Vergessenheit geraten ist \u2013 weitgehend, denn mit den Untoten flackert auch die Erinnerung an Lorem wieder auf. Er tut dies allerdings nicht in Gestalt einer Totengottheit, zu der man beten kann, sondern als Antithese, als Feind der G\u00f6tter, dem alles B\u00f6se \u2013 von Krankheit \u00fcber F\u00e4ulnis \u00fcber schlechte Charakterz\u00fcge bis hin zum Krieg \u2013 in die Schuhe geschoben wird. Gerade in letzter Zeit flackert da und dort auch der mit ihm einhergehende Eluviel-Glaube wieder auf und schafft damit ein dualistisches G\u00f6tterbild, das nur aus dem Erzguten, Eluviel, und dem Erzb\u00f6sen, Lorem, besteht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Shabbar-Kult<\/h3>\n\n\n\n<p>Neben der \u201eoffiziellen\u201c Religion der Canthari, der auch die Ratsherren und der Graf selbst angeh\u00f6ren, breitet sich in den letzten Jahren eine weitere Religion aus, die schon viele Anh\u00e4nger in ganz Thrimor gefunden hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Mittelpunkt dieses Kultes ist <strong>Shabbar, der Gott der Liebe<\/strong>, der es durch seine grenzenlose Liebe allem, was ist, gestattet zu existieren und sich zu entwickeln. F\u00fcr die Anh\u00e4nger des Shabbar-Kultes wurde die Welt niemals erschaffen, und sie wird auch niemals untergehen. Diese Welt war schon seit jeher, ist zu jeder Zeit, und wird auch bis in alle Ewigkeit weiter existieren und sich vollkommen frei entwickeln, weil Shabbar es ihr erlaubt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Anh\u00e4nger Shabbars glauben, alle Lebewesen sollten sich zu jeder Zeit geliebt f\u00fchlen und dies auch selbst ausdr\u00fccken. Sie ehren ihren Gott sowohl durch ihre Gutm\u00fctigkeit und Achtung gegen\u00fcber allem Leben \u2013 was Vegetarismus einschlie\u00dft \u2013 als auch durch eine positive Haltung zur k\u00f6rperlichen Liebe. Die zelebrieren sie in besonders feierlicher Weise untereinander in liebevoller Zuwendung und manchmal auch mit ungl\u00e4ubigen Besuchern, denen sie einerseits etwas Gutes tun und andererseits ihren Glauben n\u00e4her bringen wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Waffen, K\u00e4mpfe und Kriege erachten sie als ungeeignet, um dieser Liebe Ausdruck zu verleihen und werden daher mit gro\u00dfer Skepsis betrachtet. Die Liebe zu allen Lebewesen schlie\u00dft aber auch die Liebe zu sich selbst ein (\u201eDie Liebe zu dir selbst und zur Welt seien wie zwei Seiten einer M\u00fcnze beide gleich gro\u00df\u201c), beziehungsweise auch zu m\u00f6glichen Opfern von Angriffen. Deshalb sind aus ihrer Sicht Notwehrhandlungen nicht nur legitim, sondern, wenn es nicht anders geht, sogar geboten.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Symbol f\u00fcr den Shabbarkult ist eine Flamme&nbsp; (\u201eDie Liebe ist wie eine leuchtende Kerze in der Dunkelheit, wie ein w\u00e4rmendes Feuer in der K\u00e4lte, wie ein n\u00e4hrendes Herdfeuer im Haus.\u201c). Beim Gebet oder Gru\u00df werden die H\u00e4nde vor der Brust zu einem Flammensymbol gefaltet, dabei wird stumm gel\u00e4chelt oder gesagt: \u201eDie Flamme der Liebe sei mit Dir!\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"683\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/MG_9956-683x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-469\" srcset=\"https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/MG_9956-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/MG_9956-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/MG_9956-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/MG_9956.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Das Zentrum des Kultes ist das Kloster <strong>Shabbarflam, <\/strong>das auf einer Insel im Niel\u2019tus-See steht. Auf einem Turm brennt hier die <strong>Ewige Flamme Shabbars<\/strong>, die von 3 M\u00f6nchen und 3 Nonnen, die keine andere Aufgabe haben, ewig am Brennen gehalten wird \u2013 als Symbol f\u00fcr die Liebe und das ewige Bestehen der Welt. Weitere 66 M\u00f6nche und Nonnen (je 33), genannt Shabbaratta (m\/w) oder kurz Atta, unter Leitung eines Paares (Shabbarabt) arbeiten und beten um dieses Zentrum herum. Dazu kommt noch eine Zahl von Novizen (viele f\u00fchlen sich berufen, wenige werden auserw\u00e4hlt), die die jahrelange Ausbildung absolvieren. Im Kloster Shabbarflam wird besonders die Heilkunst gelehrt und betrieben. Die Shabbarattas sind hervorragende Heiler und haben schon so manchem Schwerkranken oder Verletzten&nbsp; das Leben gerettet. Deshalb wird das Kloster auch von Heilsuchenden gerne aufgesucht<\/p>\n\n\n\n<p>Ausgebildete Ordensleute versuchen als Missionare den Glauben zu verbreiten und Werke der Liebe zu tun. Auch sie werden h\u00e4ufig als heilkundige Helfer gerufen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihr Geld bekommen die Shabbar-Kultisten ausschlie\u00dflich aus freiwilligen Spenden derjenigen, denen sie ihre Dienste anbieten. Sie legen diesen Menschen jedoch immer auch nahe, dass Shabbar die Kr\u00e4fte und F\u00e4higkeiten seiner Anh\u00e4nger zu steigern vermag, wenn diese f\u00fcr besonders gro\u00dfz\u00fcgige und gutherzige Menschen eingesetzt werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Shabbar-Kult ist schon seit der Zeit des Fluches ein etablierter Bestandteil der Thrimorer Gesellschaft und erfreut sich seit der \u00d6ffnung der Grenzen wachsender Beliebtheit. Da das Kloster im Westen liegt, ist auch dort die Religion am st\u00e4rksten vertreten. Da die Shabbar-Kultisten jedoch seit jeher wenig Wert auf ihre eigene Geschichtsschreibung legen, l\u00e4sst die Frage nach dem Ursprung des Kults nur Vermutungen zu\u2026<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Uralten G\u00f6tter<\/h3>\n\n\n\n<p>\u00dcber die <strong>Uralten G\u00f6tter <\/strong>ist heutzutage nicht mehr viel bekannt. Ihre Anh\u00e4nger glauben, dass sie vor langer Zeit \u2013 noch lange bevor es Menschen, Elfen, Zwerge oder gar Kobolde gab \u2013&nbsp; diese Welt erschufen, um sie anschlie\u00dfend selbst zu bewohnen. Den wenigen \u00dcberlieferungen zufolge seien die Uralten G\u00f6tter bem\u00fcht gewesen, ihrem Lebensraum Vielfalt zu verleihen und aus diesem Grund h\u00e4tten sie Pflanzen und Tiere erschaffen, um sich an ihrem Anblick zu erfreuen. Die G\u00f6tter lebten laut diesen \u00dcberlieferungen in vollkommener Symbiose mit ihrer Sch\u00f6pfung, wurden jedoch von dieser (den Pflanzen und Tieren) stets als Sch\u00f6pfer betrachtet und geehrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Eines Tages entschlossen sich die Uralten G\u00f6tter dazu, diese Welt zu verlassen. Es zog sie nach den fernen Sternen, wo sie sich eine neue Heimat zu errichten gedachten. Doch ehe die G\u00f6tter aufbrachen, machten sie sich Gedanken \u00fcber ihre Sch\u00f6pfung. Sie wollten diese nicht ohne Aufsicht zur\u00fccklassen. Dies war der \u00dcberlieferung zufolge die Geburtsstunde der sterblichen V\u00f6lker, auf dass sie \u00fcber die Sch\u00f6pfung der Uralten G\u00f6tter wachen m\u00f6gen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der m\u00e4chtige <a href=\"https:\/\/www.thrimor.at\/index.php\/hintergruende-it\/farun\/\">Farunwald <\/a>im Zentrum des Landes Thrimor stellt f\u00fcr die Gl\u00e4ubigen noch immer ein Zeugnis aus jener Zeit dar. Ein Ort voller Magie, der einen eigenen Willen zu haben scheint und dessen B\u00e4ume niemals ihr gesamtes Bl\u00e4tterkleid abwerfen. Auch in manch\u2019 anderen W\u00e4ldern Thrimors gibt es noch einzelne dieser B\u00e4ume. Sie stellen die einzigen St\u00e4tten des Glaubens an die Uralten G\u00f6tter dar. In ihrer N\u00e4he findet man auch oft einige Druiden (M\u00e4nner und Frauen, die ihr Leben vollends der Natur gewidmet haben und teilweise ein unnat\u00fcrlich hohes Alter erreichen k\u00f6nnen), welche dort beten, meditieren und ihre Rituale abhalten. Die Anh\u00e4nger der Uralten besuchen diese B\u00e4ume oft, um f\u00fcr eine bessere Ernte, bessere Gesch\u00e4fte, Gl\u00fcck in der Liebe oder dergleichen zu bitten, oder die dort anzutreffenden Druiden um Rat zu fragen.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Bev\u00f6lkerung gibt es aber nur mehr wenige, die die Uralten noch verehren. Aus diesem Grund sehen es viele der Druiden seit der \u00d6ffnung der Grenzen als ihre Bestimmung, zu reisen und den Menschen den Glauben an die Uralten G\u00f6tter wieder n\u00e4her zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Bruderschaft des ewigen Lebens<\/h3>\n\n\n\n<p>Die <strong>Bruderschaft des Ewigen Lebens<\/strong> ist eine geheimnisvolle Untergrundsekte im Lande Thrimor. \u00dcber ihre Urspr\u00fcnge ist nicht allzu viel bekannt, die Mitglieder der Bruderschaft werden jedoch von den meisten B\u00fcrgern des Landes verachtet und gef\u00fcrchtet und von den Gardisten und der Stadtwache gnadenlos gejagt und eingekerkert. Der Grund daf\u00fcr liegt etwa 40 Jahre in der Vergangenheit, als ein m\u00e4chtiger Magier des Cantharischen Ordens mit dem Namen <strong>Renegar Djelaras<\/strong> eine Hand voll Magier um sich scharte und aus unbekannten Gr\u00fcnden mit ihnen den Orden verlie\u00df. Zu Beginn war diese Gruppe von Magiern noch sehr geachtet innerhalb der Thrimorer Gesellschaft, auch wenn ihr Austritt aus dem Orden von anderen Magiern mit Unverst\u00e4ndnis und Abneigung bestraft wurde. Doch es gingen schon damals Ger\u00fcchte um, dass sie zu sp\u00e4ter Stunde &#8211; wenn die meisten anderen B\u00fcrger bereits schliefen &#8211; auf Friedh\u00f6fen (die es in sehr l\u00e4ndlichen, wenig incendiusfrommen Gebieten noch immer gab) und Massengr\u00e4bern aus dem Zeitalter der Helden zusammentrafen, um dort magische Rituale abzuhalten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/d-456-683x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-928\" width=\"494\" height=\"740\" srcset=\"https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/d-456-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/d-456-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/d-456-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/d-456-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/www.thrimor.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/d-456.jpg 1067w\" sizes=\"auto, (max-width: 494px) 100vw, 494px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"spoiler-wrap\">\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-head folded\">vertiefend - Geschichte<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-body\">Eines Tages bat Renegar am Hofe der damaligen Gr\u00e4fin Saladana Thrimos um eine Audienz. Er berichtete der Gr\u00e4fin von den neuesten Erkenntnissen der Bruderschaft auf dem Gebiet der Magie und machte ihr aufgrund dieser Erkenntnisse das Angebot der Unsterblichkeit. Die Gr\u00e4fin lauschte den Worten des Magiers aufmerksam, entgegnete ihm jedoch schlie\u00dflich, dass der Tod ein nat\u00fcrlicher Bestandteil des Lebens sei und dass nach ihrem Tod ihre \u00e4lteste Tochter Kelod\u00edn den Thron besteigen und das Land regieren w\u00fcrde, so wie es schon seit Generationen der Fall w\u00e4re. Sie dankte dem Magier f\u00fcr sein Angebot und schickte ihn wieder fort. Doch bevor Renegar die Residenz der Gr\u00e4fin verlie\u00df, berichteten einige Bedienstete des Hofes, wie die besagte Thronerbin Kelod\u00edn dem Magier nachgeeilt w\u00e4re und einige Worte mit ihm gewechselt haben soll. Zwei Tage sp\u00e4ter verschwand Kelod\u00edn Thrimos spurlos.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gr\u00e4fin setzte augenblicklich Feuer, Wasser, Luft und Erde in Bewegung, um ihre Tochter zu finden. Hunderte Gardisten durchk\u00e4mmten das Land, aber es war weder von der Tochter der Gr\u00e4fin noch vom Magier Renegar auch nur die kleinste Spur zu finden. Ein ganzes Monat verging und die Gr\u00e4fin gab allm\u00e4hlich die Hoffnung auf, ihre Tochter jemals wieder zu sehen, als Kelod\u00edn pl\u00f6tzlich seelenruhig von selbst in die Burg ihrer Mutter zur\u00fcckkehrte, so als w\u00e4re sie niemals lange fort gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch Kelod\u00edn war nicht mehr dieselbe. Zum Vorschein kam diese Ver\u00e4nderung noch am selben Tag, als Kelod\u00edn nach dem Abendessen mit ihrer Mutter in deren Gem\u00e4cher ging; angeblich um etwas zu besprechen. Kurz darauf lie\u00df der Schrei der Gr\u00e4fin ihre Leibwache aufschrecken und in die Gem\u00e4cher st\u00fcrmen, wo sie Kelod\u00edn mit einem blutigen Messer in den H\u00e4nden \u2013 \u00fcber den aufgeschlitzten K\u00f6rper ihrer Mutter gebeugt und fanatisch grinsend \u2013 vorfanden. Im selben Moment h\u00f6rte man ein lautes Krachen: Renegar hatte mit einem m\u00e4chtigen Feuerzauber das Haupttor der Burg zum Bersten gebracht und Dutzende von Untoten st\u00fcrmten unter der Leitung seiner Magier in die Burg.<\/p>\n\n\n\n<p>Einzelheiten \u00fcber den Ablauf des Kampfes in der Burg sind leider nicht mehr bekannt; Berichten zufolge soll es allerdings den Thrimorer Wachen und den Magiern der Canthari gelungen sein, die Schar von Untoten zur\u00fcckzudr\u00e4ngen und einige von Renegars Nekromanten zu t\u00f6ten. Ein paar Magiern der Bruderschaft gelang jedoch angeblich die Flucht.<\/p>\n\n\n\n<p>Ger\u00fcchten zufolge wurde Renegar in diesem Kampf der Kopf abgetrennt, seine Augen aber blieben trotzdem ge\u00f6ffnet und aus seinem Mund drang weiterhin seine Stimme und murmelte Zauberformeln, als w\u00fcrde sein Kopf nach wie vor auf seinen Schultern sitzen. Offenbar blieben wegen dieser Zauberformeln auch s\u00e4mtliche Versuche, Renegars Sch\u00e4del zu zerst\u00f6ren und somit zum Schweigen zu bringen, erfolglos. Aus diesem Grund wurde der Sch\u00e4del in einer geweihten Holzkiste eingeschlossen, mit einem Schutzzauber versehen und in den dunklen Verliesen unter der Burg des Grafen begraben, so sagt man&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Kelod\u00edn, die \u00e4lteste Tochter der Gr\u00e4fin, konnte erst \u00fcberw\u00e4ltigt werden, nachdem sie sieben Wachen get\u00f6tet hatte, und wurde letztendlich \u2013 als eine Heilung von Renegars Fluch ausgeschlossen werden konnte \u2013 f\u00fcr den Mord an ihrer Mutter hingerichtet. Auf die Empfehlung einer Incendius-Priesterin, die zum Zeitpunkt der Hinrichtung anwesend war, wurden die K\u00f6rper aller Untoten und get\u00f6teten Bruderschaftler in einer geheiligten Zeremonie verbrannt, um ihre Wiederauferstehung zu verhindern. Seit diesem Tag regiert der damals 15-j\u00e4hrige Folken Tirell Thrimos anstelle seiner \u00e4lteren Schwester das Land und l\u00e4sst die immer noch im Untergrund agierenden Anh\u00e4nger der Bruderschaft erbarmungslos jagen und einsperren&#8230;<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Glaubenssystem der Canthari&nbsp; Seit Jahrhunderten ist der dominante Glaube in Thrimor der an die vier Elementarherren, gelehrt und gestiftet von den alten Magierpriestern der Canthari. 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